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Aus Norden vorübergehend trockener

21 January 2022
Topics: Weather

Am Freitag floss zwischen einem kräftigen Hochdruckgebiet mit Zentrum im Süden Irlands und einem Tiefdruckgebiet mit Kern bei Weissrussland kalte aber vorübergehend trockenere Luft aus Sektor Nordwest bis Nord zur Schweiz. Gleichzeitig liess im Tagesverlauf der Nordüberdruck im Alpenraum etwas nach.

Auf der morgendlichen Bodenanalyse lag die Schweiz am südöstlichen Rand eines Hochdruckgebiets mit Zentrum im Süden Irlands. Über den Alpen markieren die enge Scharung der Isobaren den Nordüberdruck. Quelle: Deutscher Wetterdienst
Auf der morgendlichen Bodenanalyse lag die Schweiz am südöstlichen Rand eines Hochdruckgebiets mit Zentrum im Süden Irlands. Über den Alpen markieren die enge Scharung der Isobaren den Nordüberdruck. Quelle: Deutscher Wetterdienst

Vor allem am zentralen und östlichen Alpennordhang Neuschnee

Am Morgen wurden am zentralen und östlichen Alpennordhang maximal rund 10 bis 20 Zentimeter Neuschnee in 24 Stunden gemessen. In den übrigen Regionen fiel weniger oder kein Neuschnee. Im Laufe des Vormittags liess der staubedingte Schneefall auch am Alpennordhang nach, zuletzt ganz im Osten.

Enlargement: Neuschneemengen der letzten 24 Stunden vom Morgen 7 Uhr. Quelle: MeteoSchweiz
Neuschneemengen der letzten 24 Stunden vom Morgen 7 Uhr. Quelle: MeteoSchweiz

Am Vormittag auch im nördlichen Flachland längere sonnige Abschnitte

Gleichzeitig gab es am Vormittag auch im nördlichen Flachland längere sonnige Abschnitte. In der Westschweiz, im Wallis, auf der Alpensüdseite sowie im Engadin war es bereits vom Morgen an meist sonnig. Staubedingt oft bewölkt blieb es dagegen im nördlichen Jura und am zentralen sowie östlichen Alpennordhang.

Enlargement: Auf dem hochaufgelösten Bild (250 m) des Wettersatelliten Terra der NASA sind die gösseren wolkenfreien Gebiete vor allem im östlichen Mittellend gut zu sehen. Ebenfalls das ausgedehnte Nebelmeer über der Poebene und die Staubewölkung, besonders am östlichen Alpennordhang.
Auf dem hochaufgelösten Bild (250 m) des Wettersatelliten Terra der NASA sind die gösseren wolkenfreien Gebiete vor allem im östlichen Mittellend gut zu sehen. Ebenfalls das ausgedehnte Nebelmeer über der Poebene und die Staubewölkung, besonders am östlichen Alpennordhang.

Vor allem in den Bergen kalt bis sehr kalt

Die Temperatur sank in den Niederungen der Alpennordseite bis am Morgen nach einer teils klaren Nacht bis auf -4.4 Grad in Kloten. Einzig vereinzelt und am Genfersee verbreiteter blieb das Minimum etwas über Null. Im zentralen Wallis wurden dagegen etwa -6 Grad gemessen. Deutlich milder blieb es mit Nordwind im Tessin: in Lugano sank die Temperatur nicht unter 6.2 Grad. In den Bergen war es in der eingeflossenen Polarluft auf dem Titlis mit -20.5 Grad sehr kalt.

Enlargement: Minima der vergangenen Nacht in der Schweiz. Quelle: MeteoSchweiz
Minima der vergangenen Nacht in der Schweiz. Quelle: MeteoSchweiz

Am Nachmittag im Norden kühl, im Süden mit Nordwind milder

Bis am Nachmittag stieg die Temperatur in den Niederungen auf 1 bis 4, im Tessin mit Nordwind auf 7 bis 12 Grad. In den Bergen blieb es kalt mit maximal etwa -9 Grad auf 2000 Metern.

Enlargement: Maxima in der Schweiz bis 14 Uhr. Quelle: MeteoSchweiz
Maxima in der Schweiz bis 14 Uhr. Quelle: MeteoSchweiz

Im Mittelland Bise, über den Alpen und im Süden Nordwind

Über den Alpen blies ein mässiger bis starker Nord- bis Nordostwind. Im Mittelland wehte eine schwache bis mässige, im Genferseegebiet auch starke Bise. Im Süden blies der Nordwind zeitweise stark bis in die Niederungen.

Enlargement: Böenspitzen der vergangenen 24 Stunden bis 13 Uhr. Quelle: MeteoSchweiz
Böenspitzen der vergangenen 24 Stunden bis 13 Uhr. Quelle: MeteoSchweiz

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