Der Winter in der Schweiz zeigte ab Ende der 1980er Jahre einen abrupten Wechsel zu deutlich höheren Temperaturen (Durchschnitt Dezember bis Februar). Das langjährige Temperaturmittel hat sich innerhalb weniger Jahre um rund 1 Grad erhöht. Insbesondere sind in der Periode 1992 bis 2004 keine Winter mit unterdurchschnittlichen Temperaturen aufgetreten. Trotz der grundsätzlichen Erhöhung der Wintertemperatur sind aber auch Winter mit tiefen Temperaturen nach wie vor möglich, wie dies durch die beiden eher kühlen und zum Teil auch im Flachland schneereichen Winter 2004/05 und 2005/06 belegt wird. Etwas kühler als normal war auch der vergangene Winter 2008/09. Die beiden Winter 2006/07 und 2007/08 hingegen setzten die Reihe zu warmer Winter fort.
Grafik: Die jährliche Abweichung der Winter-Temperatur (Dezember-Februar) in der Schweiz vom langjährigen Durchschnitt (Norm 1961-1990) als eindrückliches Beispiel für den Klimawandel. Die zu warmen Jahre sind rot, die zu kalten Jahre blau angegeben. Ausgewertet sind die Winter von 1864/65 bis 2008/09.
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